caleg erhält höchste Auszeichnung

caleg erhält höchste Auszeichnung

Die caleg wurde beim „Großen Preis des Mittelstandes“ zum Premier 2020 ausgezeichnet.

Damit erhält die caleg die höchste, bundesweit zu vergebende Auszeichnung im Rahmen des Wettbewerbs für einen Preisträger. Dieter Lubert, Geschäftsführer der caleg Schrank- und Gehäusebau GmbH nahm den Preis bei der feierlichen Gala persönlich entgegen (Foto).

Der Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ 2020

Für den 26. Wettbewerb wurden im Jahr 2020 bundesweit insgesamt 4.970 kleine und mittelständische Unternehmen sowie wirtschaftsfreundliche Kommunen und Banken von mehr als 1.400 Institutionen nominiert. In den vorangegangen Monaten fanden die Ländergalas statt, die die regionalen Wettbewerbe abschlossen und deren Preisträger ehrten.

Am vergangenen Wochenende fand der feierlichen Abschluss des 26. Bundesweiten Wettbewerbes um den „großen Preis des Mittelstandes“ in Düsseldorf statt. Bei der Gala am Samstag  unter dem Motto „Meilensteine setzen“ wurden die bundesweit jährlich nur einmal zu vergebenden Sonderpreise überreicht.

(Bildrechte: Boris Löffert)

Die Laudatio für die caleg, als Premier 2020 im Originaltext:

 

Caleg Schrank- und Gehäusebau GmbH

03205 Calau (Brandenburg)

Von “Sonderlösungen” zu „we protect hightech“

 

Ob im brandenburgischen Calau vor ein paar hundert Jahren tatsächlich ein Schustergeselle den “Kalauer”, den sogenannten Wortwitz, begründete, ist historisch umstritten. Unbestritten ist dagegen, dass vor 75 Jahren in Calau die Tradition des Schaltschrankbaus begründet wurde und inzwischen die Marktführerschaft im   Sonderschaltschrankbau errang. Wenn es darum geht, Elektronik vor schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen, sind die Experten der caleg-group  gefragt. Das Unternehmen vollzog den Sprung vom variantenorientierten Nischenanbieter im Schaltschrankgehäusebereich zum Systemanbieter für Schaltschranklösungen.

 

Seit 2018 gilt als Anspruch für die Produktentwicklung: „We protect hightech“. Heute ist das Familienunternehmen mit mehr als 400 Mitarbeitern als Produzent und Lösungsanbieter für industrielle Gehäusetechnik, Schranksysteme und Baugruppenträger europaweit gefragt. Die caleg-group ist mit Vertriebsbüros in Frankreich, in der Schweiz, in den Niederlanden, in Österreich und Schweden vertreten und verantwortet als Produzent die hochindividualisierte Entwicklung und Fertigung von Gehäuse- und Schranklösungen in Edelstahl, Stahlblech, Aluminium und Kunststoff.

 

Bei Caleg als Komplettanbieter gibt es alles aus einer Hand, vom Einzelteil bis zur komplexen Baugruppe. Von der individuellen Gehäuseentwicklung und Lösungsfindung, über die Vielfalt der Schranklösungen bis hin zur Verdrahtung und Bauteilbestückung. Jedes Produkt aus der Fertigung ist eine eigene Lösung, die individuell auf die Kundenanforderung abgestimmt ist. Nicht vorhandene Technologien werden zugekauft bzw. bei Notwendigkeit selbst implementiert. Im Einsatz sind ausschließlich modernste CNC-gesteuerte Lösungen für das Stanzen, Lasern, Biegen, Schweißen und PU-Dichtschäumen.

 

Trotz einem Einbruch im Auftragseingang als Folge der USA-Sanktionen gegen China im Jahr 2019, wurden die Umsätze weiter gesteigert. Das Rezept: die Überleitung neuer Produkte und Leistungen zur Kompensation des eingebrochenen Auftragsbestandes und die Übernahme insolventer Wettbewerber.

 

Personalpolitik geht man bei Caleg strategisch an. Führungskräfte werden aus den eigenen Reihen gewonnen und in Zusammenarbeit mit der BTU Cottbus/Senftenberg ein duales Studium angeboten. Die Qualifizierung von Mitarbeitern wie Sprach- oder Meisterausbildung, wird finanziell unterstützt. Im Jahresdurchschnitt werden bei Caleg 15 Azubis ausgebildet und komplett übernommen. Bereits 2004 wurden Arbeitszeitkonten und Gleitzeit für die Produktion eingeführt; ab 2010 für alle Bereiche des Unternehmens.

 

Ein nachverfolgbares und offen kommuniziertes Kennziffernsystem dient zur leistungs-, qualitäts-, arbeitsschutz- und umweltschutzgerechten Bewertung, die monatlich prämiert wird und taggenau bzw. monatlich an den Bereichstafeln aushängt.

 

Caleg engagiert sich vielfältig in der Region. Allein die Auftragsvergabe für Behindertenwerkstätten und territoriale Betriebe umfasst ein Volumen von rund 500.000 Euro. Finanzielle Unterstützung bekommen die Krebsstation im Klinikum Cottbus, die Suchtprävention der Evangelischen Kirche in Calau und die Volkssolidarität.

Finanziell und personell unterstützt werden unter anderem der Hand- und Fußball- sowie Radsport in Calau und der örtliche Theaterverein.

 

Die Caleg Schrank- und Gehäusebau GmbH wurde zum 14. Mal seit 2005 zum “Großen Preis des Mittelstandes” nominiert, in diesem Jahr durch den Landkreis Oberspreewald-Lausitz, die Stadt Calau, die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e. V. und die Wirtschaftsmagnet GmbH. 2013 erfolgte die Auszeichnung als „Preisträger“, 2018 als „Premier-Finalist“.